Fastnachtsgottesdienst in St. Martin
Ökumenischer Fastnachtsgottesdienst in St. Martin Lahnstein
Mit einem dreifach donnernden Helau und jeder Menge guter Laune wurde in St. Martin der ökumenische Fastnachtsgottesdienst gefeiert – und das mit Witz, Humor und vor allem ganz viel Farbe. Schon beim Betreten der Kirche wurde deutlich: Hier ist nichts grau in grau. Bunte Kostüme, Gardeuniformen und fröhliche Gesichter bestimmten das Bild. Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, Abordnungen des CCO, des NCV und zahlreiche Jecken hatten den Weg gefunden.
Unter dem Leitwort „Licht sein für andere“ stand der Gottesdienst – ein Thema, das wunderbar zur Fastnacht passte. Denn gerade in bewegten Zeiten tut es gut, wenn Menschen füreinander strahlen, Hoffnung schenken und mit einem Lächeln den Alltag heller machen. Und genau das gelang an diesem besonderen Vormittag auf eindrucksvolle Weise.
Für närrischen Glanz sorgten auch die Tollitäten: Ihre Lieblichkeit Lahno-Rhenania Johann I., Prinz Julian I., der „Kölsche Jung von der Narren-Kapp“, sowie Kinderprinz Lias I. und Kinderlahno Tilda I. brachten sich aktiv in die Feier ein.
Neben Gebeten und gemeinsamen Liedern durften natürlich auch fastnachtliche Elemente nicht fehlen: So zog eine Polonaise durch die Kirchenbänke und in Reimform wurde vorgetragen. Es wurde gezeigt, dass Glaube und Frohsinn wunderbar zusammenpassen.
Für die musikalische Gestaltung sorgten Clemens Klaedtke und Hans-Georg Meier, die mit ihren Beiträgen den fröhlichen Charakter des Gottesdienstes perfekt unterstrichen.
Am Ende blieb das Gefühl, dass dieser Gottesdienst mehr war als nur eine närrische Tradition. Er war ein lebendiges Zeichen dafür, wie Gemeinschaft trägt, wie Glaube verbinden kann und wie wichtig es ist, füreinander Licht zu sein – nicht nur in der Fastnacht, sondern an jedem Tag des Jahres.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen dieses bunten und bewegenden Gottesdienstes beigetragen haben.